Blasformen


 

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Allgemeine Informationen zu:

Blasformen, Blasformenbau

Die Blasformen, Kalibrierkörbe und Blasdornvorrichtungen sind Arbeitsmittel, welche in der Blasform-Technik eingesetzt werden.
Die Blasform-Technik ist eine Tätigkeit, welche auch als Extrusionsblasen oder Hohlkörperblasen über spezielle Blasformen aus dem Blasformenbau bezeichnet wird. Die Nutzung von Blasformen findet in der industriellen Formgebung vielfach Anwendung zur Herstellung von Hohlkörpern, Einfüllrohre, Luftführungen, Behälter und Schalldämpfungselemente.

Der Blasformenbau ist notwendig, um spezielle Blasformen herzustellen. Der Blasformenbau und das Blasformen stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang.

Die eingesetzte Technologie beruht darauf, dass die gewünschten Hohlkörper in sogenannten mikroprozessgesteuerten Großblasanlagen mit Blasformen, welche im Blasformenbau gefertigt werden, entstehen. Das Blasformen dient vorrangig dazu, um größere Hohlkörper in einem spanlosen Verfahren zu fertigen, welche zum Beispiel in der Verpackungsmittel- und Automobilindustrie und im Zusammenhang mit technisch notwendigen Blasteilen eingesetzt werden.

Das Blasformen benötigt zunächst einen Ausgangsstoff, welcher als Granulat aus verschiedenen Kunststoffen besteht. Dabei wird das Granulat in einem als Extruder bezeichneten Gerät eingeschmolzen, sodass es leicht verformbar wird. Im zweiten Arbeitsgang gelangt das geschmolzene Granulat durch einen hohen Druck in einen Schlauchkopf. Am Extrusionskopf befindet sich eine entsprechende Düse, durch die das halbflüssige Granulat gedrückt wird. Die Kunststoffmasse in Form eines Schlauches besitzt nun eine Temperatur von etwa 180 Grad Celsius. Die in den Blasformen befindliche schlauchähnliche Masse wird durch die Zufuhr von Druckluft an die Innenwände der Blasformen gepresst. Das Blasformen besitzen die gewünschte Form, welche nach dem Erkalten auch der Kunststoffschlauch angenommen hat. Durch die Dehnung des Kunststoffschlauches kann dieser leicht an die Konturen der Blasformen angedrückt werden, sodass er sich genau an deren Form anpassen kann.

Die Blasform wird im Blasformenbau aus Materialien gefertigt, welche eine schnelle Wärmeabgabe an die Umgebungsluft ermöglichen. Aus diesem Grund kann das im Inneren der Blasformen befindliche Kunststoffprodukt nach dem Herunterkühlen entnommen werden.

Die Stärke des Materials, aus welchem der Kunststoffschlauch besteht, entscheidet über die Dicke des fertigen Endproduktes, des Holhlkörpers.

Handelt es sich beim Blasformen um die Herstellung symmetrischer Gegenstände oder Hohlkörper, so ist die Stärke der Wände der Hohlkörpers vorher planbar durch spezielle Berechnungen. Anders ist dies bei nicht symmetrischen Formen. Die Wandstärke kann hierbei nur vorausbestimmt werden, wenn eine sogenannte Nullserie angefertigt wird. Hierbei wird die Schlauch dicke so lange verändert, bis das Endprodukt die gewünschte Wandstärke hat.

Der Herstellung von geeigneten Blasformen stellt die Grundlage für die Blasformtechnik dar. Auf die Anfertigung hochwertiger Blasformen haben sich Unternehmungen im Blasformenbau spezialisiert. Beim Blasformenbau kommt es darauf an, die gewünschten Formen bereit zu stellen. Außerdem muss beim Blasformenabu auf spezielle Materialien geachtet werden, welche den Blasformen eine zügige Auskühlung mittels Kühllehren ermöglichen. Ein weiteres Kriterium im Blasformenbau ist, dass die Umsetzung von hoch präzisen Schneidkanten bei der Blasformtechnik realisiert werden kann.